
Wenn die Seele aufatmet
- Mit der INTA-Meditation zum Selbst
von Helga J. Wolfrum
Nie -Nie-Sagen-Verlag, 1997
ISBN 3-921778-78-6, 200 Seiten,
Euro 12,50
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Dies ist die alte Webseite.
Die aktuellen Informationen finden Sie unter
www.inta-meditation.de
Wenn die Seele aufatmet
Dieses Buch besprechen wie man ein Buch bespricht? Nein, ich kann das nicht, ich will das nicht. Weil dieses Buch ein besonderes Buch ist, ein einzigartiges Buch!
Ich bin berührt, tief berührt und ich fühle mich beschenkt. Beschenkt von dieser Fülle an erlebtem Leben, an dem ich teilnehmen darf. Die klaren und ehrlichen Worte der Autorin bewegen mich, eröffnen mir Erinnerungen, die schmerzvoll sind. Ich kann mich meiner Traurigkeit überlassen. Ich fühle, dass die Autorin mich zu mir selbst führt, und dass sie mir wieder und wieder Mut macht, mich anzunehmen. Ich selbst zu werden und ich selbst zu sein.
Das Kapitel "Die Begegnung mit meinem inneren Kind" ist stark. So stark, dass es mich schüttelt. So stark, dass ich mich schließlich wieder finde: Als erwachsene Frau im Hier und Jetzt, und meine Traurigkeit ist wie fortgeweht. Das also kann ein Buch?
Ja, das kann es. Dieses Buch ist klar und authentisch geschrieben. Die Autorin schreibt gelebtes Leben. Sie ist weder dogmatisch noch pädagogisch belehrend. Dieses Buch will nicht erziehen, gibt keine Patentrezepte wie die vielen Ratgeberbücher.
Die Autorin, Helga J. Wolfrum, begibt sich in Kontakt mit der Leserin, dem Leser. Sie zeigt anhand Ihres eigenen Lebensweges auf, wie wir uns befreien können aus unseren eigenen Gefängnissen, um wieder ein würdevolles Miteinander in dieser einen Welt zu leben und zu erleben. Dabei ist die Meditation ein hilfreiches Instrument. Meditation macht Wirklichkeit im Hier und Jetzt erlebbar: "Auch am Montag sonntäglich leben, darin drückt sich für mich das Wesen der Meditation aus." Ja, stimmt, sage ich: Wir haben ein Recht darauf, auch am Montag, am Dienstag... sonntäglich zu leben. Wagen wir es doch einmal!
Helga Wolfrum ist langjährige Meditationslehrerin der INTA-Meditation, die von ihrem Lebenspartner, dem Meditationsmeister und Schriftsteller Werner Sprenger, geschaffen wurde. INTA, ein Sanskrit-Wort aus der Veda-Periode, heißt: "Zu Dir kommen durch mich, zu mir kommen durch Dich." Das Kapitel "Die Erfahrung der Meditation in der Gruppe" macht die INTA-Meditation transparent. Die folgenden Kapitel sind dann den Erfahrungen gewidmet, die mit Hilfe der Meditation möglich sind.
Dieses Buch ist für Menschen in Heilberufen sehr wertvoll. Es eröffnet aber auch jedem neugierigen, bewegten Menschen, der auf der Suche ist, einen überaus reichen Schatz an tiefem Wissen um sich selbst und um das menschliche Miteinander.
Ein Buch, das Mut macht - das stärkt. Lesen Sie bitte weiter.
LESEPROBEN:
Der Mensch ist meine stärkste Wirklichkeit.
Der Mensch ist eine starke Wirklichkeit, die stärkste, die es gibt. Menschen, mit denen ich bin, verändern mein Fühlen, mein Denken, mein Empfinden.
Und es gibt sie wirklich, die höhere Fühlfähigkeit, die höhere Intelligenz, die höhere Sensibilität einer meditativen Gruppe UND die höhere Möglichkeit, ungelebtes Leben zu befreien.
Und wer schon einmal diese intensiven Energieschwingungen in einer Gruppe erlebt hat, versteht, augenblicklich, was ich meine.
In diesem meditativen Bewusstseinszustand sind wir ganz offen und weit und empfänglich für alles, was im anderen Menschen vorgeht, und sensibel für das Geschehen in der Gruppe.
Warum ich das schreibe? Diese transpersonale Erfahrung, die wir auch aus der Telepathie kennen - und hierher gehört auch Sheldrakes Theorie von den morphogenetischen (formgebenden) Feldern, wonach einmal erreichte Fähigkeiten und Entwicklungen auch ohne Vermittlung von Materie, ohne irgendwelche uns bekannten Kommunikationsmöglichkeiten gleichzeitig in anderen verfügbar sind -, sie können für uns und für die Entwicklung der Menschheit von großer Bedeutung sein.
Wir wissen um die Kraft der Gedanken, um die Heil- und Unheilwirkungen unserer Vorstellungen. Wenn alles mit allem verbunden ist, haben wir auch als einzelne Verantwortung für die Gemeinschaft und für die Erde. Und der erste Schritt in Richtung Heilung für die Welt ist, dass ich selbst heil werde. Seite 68 - 69
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